WindGuard und die Windenergie

In nur wenigen Jahren hat sich die Windenergie von einer Graswurzelbewegung einzelner Tüftler und Idealisten zu einer globalen Branche entwickelt, deren Beitrag zum weltweiten Energiebedarf kontinuierlich wächst. WindGuard hat diesen Prozess von Beginn an mitgeprägt.

Denn auf dem Weg zur sicheren Energieversorgung ausschließlich aus regenerativen Quellen stellen sich viele technische, operative und politische Fragen. WindGuard wird auch weiterhin mit seiner umfassenden Expertise Antworten auf diese Fragen geben.

Wind ist – neben Sonne – die einzige Energiequelle, für die man schon heute den Preis der nächsten Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte vorhersagen kann: Sie kostet nichts.

Diese Überlegenheit wird alle Anstrengungen, wie wir sie noch sicherer und kostengünstiger nutzen können, auch in Zukunft rechtfertigen.

Dr. Knud Rehfeldt, Geschäftsführer Deutsche WindGuard

HEUTE

Der Anteil der Windenergie an der deutschen Stromversorgung beträgt annähernd 10 Prozent (Erneuerbare zusammen: rund 25 Prozent). In Deutschland stehen rund 25.000 WEA, die zusammen etwa 50 TWh einspeisen.

2012

3. EEG-Novelle: U. a. Neuregelung der Einspeisetarife.

2011

Nach der Reaktor-Katastrophe von Fukushima beschließt die Bundesregierung u. a. die beschleunigte Netzanbindung von Offshore-Windenergieanlagen.

2010

Mit dem „Energiekonzept“ wird auch das Förderprogramm „Offshore-Windenergie“ verabschiedet. Es sieht u. a. Kredithilfen für Offshore-Windparkbetreiber durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vor. „alpha ventus“ geht als erster deutscher Offshore-Windpark in Betrieb.

Gründung der Deutschen WindGuard Offshore GmbH.

2009

2. EEG-Novelle: U. a. Ergänzung durch Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich.

2008

WindGuard eröffnet den akustisch optimierten Großwindkanal in Bremerhaven.

2004

1. EEG-Novelle konkretisiert die Ausbauziele für Erneuerbare Energien.

2003

WindGuard nimmt das Windkanalzentrum in Betrieb.

2002

Die Bundesregierung verabschiedet ein Strategiepapier zur Nutzung der Windenergie auf See. Für die weitere Erforschung der technischen und wirtschaftlichen Fragen schafft das Papier Planungssicherheit.

Die kumulierte installierte Leistung der Windkraftanlagen in Deutschland überschreitet erstmals die Marke von 10.000 MW jährlich. 2006 sind es bereits über 20.000 MW.

2001

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), von Experten der Deutschen WindGuard beratend begleitet, verstärkt den Ausbau von Windenergieanlagen in Deutschland. Ende 2003 stehen rund zwei Drittel aller WEA Europas in Deutschland. Das EEG ist Vorbild für vergleichbare Regelungen in über 65 Ländern.

Die Anzahl der in Deutschland installierten Windenergieanlagen überschreitet die Marke von 10.000.

Gründung der Deutschen WindGuard.

1996

Eine Novelle des Baugesetzbuches privilegiert Windkraftanlagen im sogenannten Außenbereich, so waren mehr Standorte für WEA verfügbar.

1991

Das Stromeinspeisegesetz führt zu einem Aufschwung der Windenergie in Deutschland. Die drei späteren WindGuard-Geschäftsführer Axel Albers, Gerhard Gerdes und Dr. Knud Rehfeldt, zuvor schon wissenschaftlich mit Windenergie befasst, entwerfen erste Konzepte zum technischen Betrieb von WEA. 

1987

Errichtung des ersten deutschen Windparks, des Windenergieparks Westküste, damals der größte Windpark Europas. 1991: Anschluss ans Stromnetz.

1983

Start der Versuchs-WEA „Growian“ (für Große Windenergie-Anlage).

1970er-JAHRE

Nach der Ölkrise werden verstärkt Windkraftanlagen zur Energieerzeugung errichtet. Die USA, insbesondere Kalifornien, fördern WEA mit steuerlichen Vergünstigungen. In der Bundesrepublik Deutschland werden noch 86 Prozent des Stroms aus fossilen Energieträgern erzeugt (insbesondere Mineralöl, Steinkohle, Braunkohle).